Korrespondenzanalyse

Zusammenhänge und Märkte visualisieren

15. August 2010

Intuitiv erfassbare und verständliche Diagramme sind wichtig, damit Ergebnisse auch entsprechend wahrgenommen und Maßnahmen umgesetzt werden. Durch die Korrespondenzanalyse werden aus komplexen Zusammenhängen anschauliche Positionierungen.

In der angewandten Forschung entsteht in der Regel eine Vielzahl von Ergebnissen. Damit die entscheidenden Erkenntnisse nicht in der Komplexität untergehen, sind Visualisierungen wichtig, die wesentliche Kernergebnisse hervorheben und den Erkenntnisgewinn deutlich machen.

Ein sehr gut geeignetes Verfahren ist die Korrespondenzanalyse, die schon in den 1960er Jahren von Jean-Paul Benzécri entwickelt und durch Pierre Bourdieu seit den 1970er Jahren populär wurde („Die feinen Unterschiede“). Im deutschen und auch im anglo-amerikanischen Raum findet sie erst seit vergleichsweise kurzer Zeit Anwendung, zunehmend auch in der Markt- und Medienforschung.

Die Korrespondenzanalyse hat das Ziel, die numerischen Informationen einer Kreuztabelle zur einfachen Interpretation grafisch darzustellen. Für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen entstehen so anschauliche Visualisierungen:

  • Komplexes Marktgeschehen wird transparent
  • Unternehmen und Marken lassen sich gegenüberstellen
  • Images werden greifbar
  • Positionierungen machen Potenziale und Risiken anschaulich

Die statistischen Anforderungen an die Analyse sind eher gering. Oftmals bieten sich gerade komplexe Sekundärdaten für eine Verdichtung der Ergebnisse an. Große Kreuztabellen, die sonst kaum darstellbar sind, werden einfach und übersichtlich dargestellt. Zudem können auch Daten betrachtet werden, die nicht im Datensatzformat sondern lediglich als Kreuztabellen vorliegen (Bsp. Auswertungen großer Leserschaftsstudien).

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Ihr Ansprechpartner:

Jan Blume

+49 (511) 51 56 78-0

blume[at]aserto.de

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