Wie ist das PR-Volontariat in deutschen Unternehmen gestaltet? Welche Inhalte werden vermittelt und was erwarten Ausbilder von ihren Volontären, wenn sie sich bewerben? Diesen Fragen, aber auch den Gründen, weshalb Unternehmen keine Ausbildung anbieten, ist aserto in einer Studie im Auftrag der DPRG und des BDP nachgegangen und konnte damit einen tieferen Einblick in die Ausbildung von PR-Volontären geben.
Ausgangslage und Ziele
In Deutschland darf sich jeder PR-Berater oder -Beraterin nennen ohne eine entsprechende Ausbildung vorweisen zu können, da der Zugang zum Beruf nicht reglementiert ist. Dennoch professionalisiert sich der Berufsstand zunehmend - die steigende Zahl an Studiengängen in diesem Fachbereich verdeutlicht dies eindrücklich. Auf Seiten der Unternehmen hat sich allerdings noch kein verbindlicher Rahmen für die Ausbildung durchgesetzt. Um über mögliche Standards oder verbindliche Ausbildungselemente zu diskutieren, wurde eine Online-Befragung unter ausbildenden und nicht-ausbildenden Unternehmen durchgeführt. Die Studie ermöglichte erstmals einen Überblick über den Stand der PR-Volontariatsausbildung in deutschen Unternehmen.
Vorgehen
- Durchführung von Experten-Interviews mit Ausbildungsverantwortlichen in Agenturen und anderen Unternehmen
- sowie mit Vertretern nicht-ausbildender Organisationen
- Online-Befragung unter 6.342 Kommunikationsverantwortlichen aus deutschen Unternehmen, Institutionen, Interessengruppen und größeren Vereinen
Ergebnisse und Maßnahmen
- Identifikation zentraler Erkenntnisse über die Ausgestaltung der PR-Volontariatsausbildung (Ausbildungsrahmen, Ausbildungsinhalte, PR-Qualifizierung) in deutschen Unternehmen
- Beratung bei der Entwicklung von Standards für das PR-Volontariat
- Veröffentlichung der Studie im Handbuch "Das PR-Volontariat - PR Qualifizierung in deutschen Agenturen und Unternehmen"